Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: Dezember 2025

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge zwischen Heinz IT Systeme, Inhaber Simon Heinz, Hinter d. Lieth 32A, 22529 Hamburg (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden (nachfolgend „Kunde“) über die Nutzung der Software-as-a-Service-Lösung „VertriebsHub“ (nachfolgend „Software“).

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

(3) Die Software richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.

§ 2 Vertragsgegenstand

(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die Software als cloudbasierte SaaS-Lösung zur Nutzung über das Internet bereit. Die Software dient der Verwaltung von Kundenbeziehungen (CRM), der Lead-Generierung, dem Anruf-Management und der Durchführung von Brief-Kampagnen.

(2) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters sowie dem gewählten Tarif (Starter, Professional oder Enterprise).

(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Software weiterzuentwickeln und zu verbessern, soweit dies dem Kunden zumutbar ist und keine wesentliche Einschränkung der vertraglich vereinbarten Funktionen darstellt.

§ 3 Vertragsschluss und Testphase

(1) Die Darstellung der Software auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots.

(2) Durch die Registrierung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrages ab. Der Vertrag kommt durch die Freischaltung des Kundenkontos durch den Anbieter zustande.

(3) Der Kunde erhält eine kostenlose Testphase von 14 Tagen. Während dieser Zeit kann der Vertrag jederzeit ohne Angabe von Gründen beendet werden. Nach Ablauf der Testphase geht der Vertrag automatisch in ein kostenpflichtiges Abonnement über, sofern der Kunde nicht vorher kündigt.

§ 4 Nutzungsrechte

(1) Der Anbieter räumt dem Kunden für die Dauer des Vertrages ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Recht ein, die Software im Rahmen des gewählten Tarifs zu nutzen.

(2) Der Kunde darf die Software nur für eigene geschäftliche Zwecke nutzen. Eine Nutzung für Dritte oder eine Weitergabe der Zugangsdaten an Dritte ist nicht gestattet, es sei denn, es handelt sich um autorisierte Mitarbeiter des Kunden im Rahmen der im Tarif enthaltenen Benutzeranzahl.

(3) Der Kunde ist nicht berechtigt, die Software zu dekompilieren, zu disassemblieren, zurückzuentwickeln oder auf andere Weise zu versuchen, den Quellcode zu ermitteln.

§ 5 Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten geheim zu halten und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Bei Verdacht auf Missbrauch ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.

(2) Der Kunde trägt die Verantwortung für alle Inhalte und Daten, die er in die Software eingibt oder hochlädt. Er gewährleistet, dass diese Inhalte nicht gegen geltendes Recht, insbesondere Datenschutzrecht, verstoßen.

(3) Der Kunde ist für die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten seiner Kunden und Kontakte selbst verantwortlich.

(4) Der Kunde verpflichtet sich, die Software nicht missbräuchlich zu nutzen, insbesondere nicht für den Versand von Spam oder andere rechtswidrige Aktivitäten.

§ 6 Verfügbarkeit und Support

(1) Der Anbieter bemüht sich um eine Verfügbarkeit der Software von 99% im Jahresmittel. Ausgenommen sind Zeiten für geplante Wartungsarbeiten sowie Störungen, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen.

(2) Der Anbieter bietet Support per E-Mail. Die Reaktionszeiten richten sich nach dem gewählten Tarif. Im Enterprise-Tarif steht ein dedizierter Account Manager zur Verfügung.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, die Software für Wartungsarbeiten vorübergehend außer Betrieb zu nehmen. Geplante Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit vorab angekündigt und außerhalb der üblichen Geschäftszeiten durchgeführt.

§ 7 Preise und Zahlung

(1) Die Preise ergeben sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Preisliste auf der Website des Anbieters. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

(2) Die Abrechnung erfolgt je nach gewähltem Abrechnungszeitraum monatlich oder jährlich im Voraus. Bei jährlicher Zahlung gewährt der Anbieter einen Rabatt gemäß der aktuellen Preisliste.

(3) Die Zahlung erfolgt per Lastschrift, Kreditkarte oder auf Rechnung. Bei Zahlung auf Rechnung ist der Rechnungsbetrag innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung fällig.

(4) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Software vorübergehend zu sperren, bis die ausstehenden Beträge beglichen sind.

§ 8 Vertragslaufzeit und Kündigung

(1) Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden.

(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Kunde gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt.

(3) Die Kündigung kann schriftlich, per E-Mail oder über die Kündigungsfunktion im Kundenkonto erfolgen.

(4) Nach Beendigung des Vertrages werden die Daten des Kunden innerhalb von 30 Tagen gelöscht, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Der Kunde hat die Möglichkeit, seine Daten vor Vertragsende zu exportieren.

§ 9 Datenschutz

(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden gemäß den geltenden Datenschutzgesetzen, insbesondere der DSGVO. Details zur Datenverarbeitung finden sich in der Datenschutzerklärung.

(2) Soweit der Kunde personenbezogene Daten Dritter (z.B. seiner Kunden) in der Software verarbeitet, handelt der Anbieter als Auftragsverarbeiter. Die Parteien schließen hierfür einen Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO ab.

(3) Die Daten werden ausschließlich auf Servern in Deutschland verarbeitet und gespeichert.

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und nur bis zur Höhe des vertragstypischen, vorhersehbaren Schadens.

(3) Die Haftung für mittelbare Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn, ist bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(4) Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

§ 11 Änderungen der AGB

(1) Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, sofern dies aus sachlichen Gründen erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

(2) Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als akzeptiert.

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Hamburg, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Bestimmung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Kontakt

Bei Fragen zu diesen AGB wenden Sie sich bitte an:
Heinz IT Systeme
E-Mail: info@heinz-it.de